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Bewusst rauchen vs. Gewohnheitsrauchen - Elimatio Verhaltenstraining

Der entspannte Weg in die Rauchfreiheit oder zum Normalgewicht

Gelassen in die Rauchfreiheit oder zum Normalgewicht

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ELIMATIO®
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Bewusst rauchen vs. Gewohnheitsrauchen

Nichtraucher
Bewusstes Rauchen vs. Gewohnheitsrauchen: Wie man durch Achtsamkeit Rauchfrei wird

Die meisten Raucher sind keine bewussten Raucher. Sie sind unfreie Gewohnheitsraucher. Das Rauchen ist für sie ein automatischer Prozess, der an bestimmte Routinen gekoppelt ist: die Zigarette zum Kaffee, die Zigarette nach dem Essen, die Zigarette in Stresssituationen. In diesen Momenten übernimmt der Autopilot die Kontrolle, und die Zigarette wird unbewusst konsumiert, ohne dass man sie wirklich wahrnimmt.
Der Weg in die Rauchfreiheit beginnt paradoxerweise damit, das Rauchen wieder bewusst zu lernen.

Schritt 1: Vom Gewohnheitsraucher zum bewussten Raucher
Der erste Schritt ist, jede einzelne Zigarette wieder mit allen Sinnen wahrzunehmen. Bevor du rauchst, frage dich:
  • Brauche ich diese Zigarette wirklich?
  • Warum möchte ich sie jetzt rauchen?
  • Was ist das Gefühl dahinter?
Wenn du dich entscheidest zu rauchen, tue es mit voller Achtsamkeit: Fühle die Zigarette in deiner Hand. Spüre den Rauch, wenn du ihn einatmest. Schmecke ihn, wenn du ihn ausatmest. Sei dir des Geruchs bewusst, der entsteht. In dem Moment, in dem du die Kontrolle zurückgewinnst, indem du jede einzelne Zigarette bewusst wahrnimmst, zerbricht die Illusion der Gewohnheit. Du wirst nicht länger von deiner Sucht getrieben, sondern du rauchst aus einer bewussten Entscheidung heraus.

Schritt 2: Das planmäßige Rauchen – Ein Stundenplan für die Kontrolle
Eine weitere Möglichkeit, die Kontrolle zu übernehmen, ist das planmäßige Rauchen. Statt dich von Stress oder Gewohnheiten treiben zu lassen, erstellst du einen festen Plan, wann du rauchst – und wann bewusst nicht. Du kannst dir zum Beispiel vornehmen, nur um 10:00 Uhr, 13:00 Uhr und 16:00 Uhr zu rauchen. Egal, was passiert, ob du Stress hast, ob du gerade Kaffee getrunken hast oder ob du mit Freunden unterwegs bist: Außerhalb dieser Zeiten rauchst du nicht.
Eine wahre Geschichte: In einer meiner Beratungen erzählte mir ein Klient, dass er seit Jahren vor 19:00 Uhr niemals geraucht hatte. Seine erste Zigarette zündete er pünktlich um 19:00 Uhr an, wenn er von der Arbeit nach Hause kam. Er hatte die Gewohnheit des Rauchens so stark von der Arbeitszeit entkoppelt, dass selbst an Wochenenden oder im Urlaub das Verlangen vor 19:00 Uhr einfach nicht existierte.
Diese Methode lehrt dich, die Gewohnheit bewusst zu brechen. Du wartest auf einen bestimmten Moment, anstatt einem Impuls nachzugeben. Dies ist ein kraftvoller Akt der Selbstkontrolle, der dein Unterbewusstsein neu programmiert. Da du diesen Plan jederzeit anpassen kannst, behältst du die volle Kontrolle über dein Verhalten.

Schritt 3: Das bewusste Weglassen
Sobald du die Fähigkeit entwickelt hast, bewusst zu rauchen und deine Gewohnheiten zu steuern, wirst du auch die Fähigkeit entwickeln, bewusst zu lassen. Da du jetzt nicht mehr blind deiner Gewohnheit folgst, kannst du dich fragen, ob du die nächste Zigarette wirklich benötigst.
  • Du kannst dich entscheiden, die Zigarette nach dem Essen bewusst zu überspringen.
  • Du kannst dich entscheiden, bei einem aufkommenden Verlangen bewusst "Nein, diese jetzt nicht" zu sagen.
Jede bewusste Entscheidung, nicht zu rauchen, ist ein kleines, aber kraftvolles Erfolgserlebnis, das deinem Unterbewusstsein signalisiert: "Ich habe die Kontrolle zurückgewonnen!"
Aus der Summe dieser kleinen Siege entsteht eine neue Gewohnheit: die Gewohnheit der Rauchfreiheit. Wenn du die Fähigkeit entwickelst, bewusst einzelne Zigaretten wegzulassen, ist der Übergang zur vollständigen Rauchfreiheit nur eine logische Konsequenz. Du rauchst nicht mehr, weil du nicht mehr von der Gewohnheit getrieben wirst, sondern weil du bewusst entschieden hast, die Freiheit des Nichtrauchens zu wählen.

Fazit: Die Rückkehr zur bewussten Wahl
Die überwältigende Mehrheit der Raucher konsumiert Zigaretten nicht aus Genuss, sondern aus reiner Gewohnheit. Es ist ein unbewusster Autopilot, der uns zu einem Verhalten treibt, das wir eigentlich gar nicht mehr wollen. Die gute Nachricht ist, dass wir diesen Kreislauf durchbrechen können. Es geht nicht darum, von einem auf den anderen Tag aufzuhören, sondern die Kontrolle über die Gewohnheit zurückzugewinnen – sei es durch die bewusste Wahrnehmung jeder einzelnen Zigarette, das planmäßige Rauchen oder das bewusste Weglassen einzelner Gelegenheiten.

Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen, bei denen das Rauchen tatsächlich ein bewusster Genuss ist. Ich kenne beispielsweise meine Schwägerin, die seit Jahren täglich ein oder zwei Zigarillos raucht, aber niemals mehr. Sie tut dies aus purem Genuss, nicht aus Zwang. Ihr Verhalten ist nicht an Routinen gekoppelt, sondern an eine bewusste Entscheidung. Für die meisten von uns ist das keine Option, aber es zeigt, dass die Freiheit der Wahl möglich ist.

Der Weg zur Rauchfreiheit ist eine Reise zurück zur bewussten Entscheidung. Es ist die Rückkehr zur Fähigkeit, Ja oder Nein zu sagen. Am Ende ist das wahre Ziel nicht nur das Nichtrauchen, sondern die persönliche Freiheit, zu entscheiden, wie du dein Leben führen möchtest.
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