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Leseprobe - Elimatio Verhaltenstraining

Der entspannte Weg in die Rauchfreiheit oder zum Normalgewicht

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Leseprobe

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Deine Leseprobe: Ein Blick in die Selbstwirklichkeit
Schön, dass du dir die Zeit für diesen ersten Schritt nimmst.
Die meisten Konzepte zur Gewichtsreduktion setzen lediglich an den Symptomen an – ich lade dich ein, dich stattdessen mit den Ursachen auseinanderzusetzen. Dieses Buch ist kein klassischer Diät-Ratgeber. Es ist eine Analyse der psychologischen und biologischen Zusammenhänge, die das Fundament für dauerhaftes Übergewicht bilden.
Nachhaltige Veränderung gelingt nicht durch äußeren Druck oder militärische Disziplin, sondern durch das Verstehen der eigenen Selbstwirklichkeit.
Was dich in dieser Leseprobe erwartet: Auf den folgenden 50 Seiten erhältst du einen unverfälschten Einblick in den Ansatz dieses Buches. Du wirst beim Lesen sicher selbst erkennen, ob dieser Weg der Souveränität und Eigenverantwortung zu deinem Leben passt.
Ich empfehle dir, ganz entspannt in die ersten Kapitel einzutauchen. Entdecke dabei, warum das „Freilegen“ deiner wahren Figur mehr mit Gestaltung als mit Verzicht zu tun hat.
Viel Freude bei deiner persönlichen Spurensuche.
Siegfried Müller


Sofort ohne Dateneingabe Lesen
Der volle Teller – Ein Tipp für dein Ziel
Eine Seite aus dem Buch
Vielleicht erinnerst du dich noch an die Abnehmtipps, bei denen wir das Volumen des Kühlschranks und des Einkaufswagens betrachtet haben. Dort haben wir gesehen, wie optische Eindrücke dein Unterbewusstsein steuern und entweder Mangel oder Sicherheit signalisieren können. Genau dieses Prinzip der visuellen Architektur lässt sich auch auf deinen Esstisch übertragen. Denn auch hier gilt: Dein System reagiert nicht auf die tatsächliche Kalorienmenge, sondern auf das Bild, das du ihm präsentierst.
Das Auge isst mit: Die Psychologie des vollen Tellers
Über Jahre hinweg hat sich dort ein Bild eingeprägt: Du „weißt“, wie ein Teller aussieht, der dich satt macht. Dein System nutzt dabei keine innere Waage, sondern ein Vergleichsbild. Es misst das Verhältnis von Nahrung zu freier Fläche auf dem Porzellan.
Wenn du genau hinsiehst, erkennst du: Auf dem rechten Teller fehlt eine Kartoffel und eine der Scheiben Fleisch. Sparst du zusätzlich etwas Soße ein, entspricht die Mahlzeit vielleicht nur der Hälfte der Kalorien des vermeintlich „leeren“ des linken Tellers.

Die Falle des leeren Raums
Wenn du die Menge des rechten Tellers ohne Dekoration auf den linken Teller legen würdest, also nur die eine Kartoffel und das eine Stück Fleisch, passiert etwas Interessantes: Die noch größeren freien Flächen signalisieren deinem Unterbewusstsein Mangel, weshalb das Gefühl hochkommt, von dieser Portion nicht satt werden zu können.
Das Ergebnis: Du stehst hungrig vom Tisch auf, obwohl die aufgenommene Energie biologisch völlig ausreichen würde.
Der Trick: Statt die halbe Portion in die Mitte zu legen, verteile die Lebensmittel locker über die Fläche. Schneide Fleisch oder Beilagen in schmale Scheiben und fülle die Zwischenräume mit Salatblättern, Tomaten oder frischen Kräutern. Dein Unterbewusstsein registriert einen vollen Teller – und gibt das Signal zur Sättigung frei.
Nutze dieses Wissen aktiv
Wähle einen kleineren Teller – zum Beispiel einen Kuchenteller.
Richtest du darauf die reduzierte Menge an, wirkt der Teller voll.
Da das Bild mit deinem inneren Sättigungsspeicher übereinstimmt, bleibt der Hunger-Alarm aus.
Du isst weniger und fühlst dich dennoch zufrieden.

Experimentiere in den nächsten Tagen mit diesen optischen Möglichkeiten, um deine Energieaufnahme zu reduzieren.
Ein Tipp für die ganze Familie
Diese Erkenntnisse lassen sich wunderbar in den Alltag mit Kindern integrieren. Oft füllen wir die Teller unserer Kinder nach unserem eigenen Hungergefühl. Was bei einem großen Teller ein Zuviel bedeutet.
Da auch Kinder ein Bild ihres gefüllten Tellers im Unterbewusstsein gespeichert haben, werden sie bei der Umstellung zu einem großen Teller, bei gleicher Menge glauben, sie würden weniger zu essen bekommen und einen Nachschlag einfordern. Deshalb Kinder möglichst lange von kleineren Kindertellern essen lassen. Und nach der Umstellung die übliche Portion breit mit „Deko“ auf dem großen Teller verteilen. Und wenn sie nicht alles schaffen, sollten wir sie nicht auffordern, den Teller leer zu essen. Das alte Motto „Was auf dem Teller liegt, wird aufgegessen“ führt oft zu einem gestörten Sättigungsgefühl.
Probiere es aus
Teste diese optischen Anpassungen in den nächsten Tagen. Es ist eine einfache und zugleich hochwirksame Methode, deinem Körper Sicherheit zu signalisieren und gleichzeitig deinem Ziel näherzukommen.

Und noch ein Tipp für die Justierung deiner Energieaufnahme:
Das Prinzip der optischen Täuschung beim Kochgeschirr
Oft rührt eine zu hohe Energieaufnahme daher, dass Kochgewohnheiten aus Zeiten beibehalten werden, in denen noch für drei oder vier Personen gekocht wurde (z.B. bevor Kinder ausgezogen sind).
Was passiert?
Es bleibt etwas in den Töpfen zurück.
Die Versuchung, sich einen Nachschlag zu holen, „damit es weg ist“, überstimmt das Sättigungssignal.
Hier hilft ein einfacher Trick: Verwende kleinere Töpfe und Pfannen.
Dein Unterbewusstsein erhält beim Kochen ein Bild, das einem üblich „vollen“ Gefäß entspricht, während die tatsächliche Menge sinkt. Diese Anpassung führt fast automatisch dazu, dass du Mengen zubereitest, die deinem aktuellen Ziel – dem Normalgewicht – entsprechen.
Visuelle Architektur jenseits des Esstisches
Dieses Prinzip der optischen Täuschung lässt sich auf fast alle Bereiche deines Genussverhaltens übertragen. Überall dort, wo du unbewusst zugreifst, steuert das visuelle Bild deine Menge.
Das Chips-Paradoxon beim Fernsehen
Stell dir vor, du sitzt abends vor dem Fernseher. Du holst die große Tüte Chips aus dem Schrank. Wenn du direkt aus der Tüte isst, hat dein Gehirn keinen visuellen Anhaltspunkt für die Menge. Es gibt kein „Ende“ des Tellers. Das Ergebnis ist oft, dass die Tüte leer ist, bevor du es merkst.
Der Trick: Fülle eine kleine Menge Chips in eine kleine Schüssel.
Das Bild: Die Schüssel wirkt voll, fast überquellend.
Der Effekt: Dein Gehirn registriert: „Das ist eine ordentliche Portion.“ Wenn die Schüssel leer ist, ist der Genussmoment visuell abgeschlossen. Die Hürde, aufzustehen und nachzufüllen, ist viel höher, als einfach weiter in die Tüte zu greifen. Dasselbe gilt für Kekse oder Pralinen. Eine große, halbleere Dose signalisiert Mangel. Du greifst unbewusst öfter zu, um diesen Mangel auszugleichen.
Fazit: Gestalte deine Genuss-Umgebung so, dass Fülle visuell erzeugt wird, während die tatsächliche Menge sinkt. Es ist keine Diät, es ist intelligente Architektur für dein Unterbewusstsein.

„Kleine Menge großer Genuss – große Menge kleiner Genuss“
– aus China
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